Native Instruments

50 Millionen Euro für Native Instruments.

Der Berliner Soft- und Hardwarehersteller Native Instruments hat von der Beteiligungsgesellschaft EMH Partners eine Finanzspritze von etwa 50 Millionen Euro erhalten. Zusätzlich investierte das Gründungsteam um Chef Daniel Haver einen einstelligen Millionenbetrag zur Erhöhung ihrer Beteiligung am Unternehmen.

Laut Haver will man das 1996 gegründete und inzwischen international aufgestellte Unternehmen nicht an einen Investor verkaufen. Vielmehr will man das Erfolgsmodell Innovation und Kommunikation gepaart mit dem „Prinzip Apple“ fortsetzen. Dieses Prinzip beinhaltet die Entwicklung von Software, die auf die Hardware zugeschnitten ist. Dies ermöglicht eine rasche Umsetzung von Ideen in Musik. Ziel ist, digitale Musikproduktion jedem zugänglich zu machen.

Native Instruments

Im Jahr 1996 fiel der Startschuss mit dem Software-Plugin „Generator“. Zu den aktuellen Software-Produkten zählen unter anderem „Kontakt“, „Komplete“ und „Reaktor“. Mittlerweile beherrscht der Konzern rund 50 Prozent an Marktanteilen im Segment der Software-Instrumente. Native Instruments beschäftigt derzeit 400 Mitarbeiter in der Berliner Zentrale. Der amerikanische Standort ist mit 65 Mitarbeitern besetzt, in China arbeiten nur vereinzelte Mitarbeiter als Auftragskontrolleure.

Links: Native Instruments erhält 50 Millionen Euro