Anonymous Anontune Screenshot

Anonymous Anontune: Hackergruppe startet soziales Musiknetzwerk.

Die Hackergruppe Anonymous gilt nicht als besonders vertrauenswürdig – darum kann ich auch niemandem reinen Gewissens raten, das neue soziale Musiknetzwerk Anontune von Anonymous zu besuchen und auszuprobieren.

Mit Anontune hat sich Anonymous das Ziel gesetzt, die Musik von verschiedenen, legalen Quellen im Internet über eine Plattform zugänglich zu machen. Dabei verzichtet Anontune auf das Hosten von Dateien und fungiert als Vermittler. Außerdem will sich Anontune auf das Sammeln und Anbieten von Informationen über die Musik (und deren Hörer) konzentrieren.

In diesem Video kündigt Anonymous Anontune an:

Selbstverständlich habe ich Anontune bereits besucht und weder Auffälligkeiten im Code der Website noch im Verhalten meines Computers bemerkt.

Aktuell befindet sich Anontune in einer frühen Beta-Phase, in der der Dienst nur 7 auf YouTube und SoundCloud gespeicherte Songs zugänglich macht.

Anontune ruft dazu auf, Sicherheitswarnungen zu ignorieren. Davon, wie auch von einer Registrierung bei Anontune, rate ich vorerst ab. Bei meinem Anontune-Besuch unter Mac OS X 10.6.8 mit Firefox 11 musste ich keine Sicherheitswarnungen bestätigen.

Der folgende Link ist absichtlich nicht klickbar und muss per Hand in die Browser Adresszeile eingegeben werden.

Anontune Website: http://www.anontune.com
Anontune Demo: http://www.anontune.com/user.php?username=demo

UPDATE: Noch fand ich nirgendwo eine „offizielle“ Bestätigung, ob es sich bei Anontune tatsächlich um ein Anonymous Projekt handelt.