Tony Maserati Mixing Tutorial

Avid startet kostenfreie Mixing Tutorial Reihe mit Tony Maserati.

Grammy Gewinner Tony Maserati hat u.a. bereits Lady Gaga, Beyoncé und die Black Eyed Peas gemischt. Gemeinsam mit Avid startet Tony Maserati jetzt die kostenfreie Videotutorial-Reihe „Behind the Board with Tony Maserati“.

In insgesamt 6 Episoden wird Tony Maserati erklären welche Schritte er von der Anlieferung der Einzelspuren bis zum finalen Mix macht. Dabei teilt Tony dem Zuschauer nicht nur seine Mixing-Gedanken mit, es wird auch immer wieder der aktuelle Bildschirminhalt zum einfacheren Nachvollziehen gezeigt.

Das Intro und der 1. Teil der Videoserie hat Avid bereits veröffentlicht und bietet an, über folgende Episoden per Email zu informieren (siehe Links).

Intro:

Teil 1:

Update vom 20.11.2012 um 14:50 Uhr: Avid hat inzwischen 3 weitere Folgen (Finding The Good Stuff, Compression, Adding Depth) veröffentlicht. Leider lassen sich die Tutorials rund um den Song „The World As I See It“ von Jason Mraz nicht mehr einbetten. 2 Folgen stehen noch aus, Avid zählt das Intro nicht mit.

Links: Behind the Board with Tony Maserati

6 Kommentare
  1. R.K,
    R.K, says:

    Coole Sendereihe. Bin mal gespannt was noch so folgt.

    Insbesondere, da ich auch überlege, auf Protools umzusteigen.
    Bisher arbeite ich auf Ableton Live, produziere hauptsächlich im Club-Musik-Bereich und mache da auch gerne viel selbst. Daher arbeite ich wenig mit Samples (nur Drums und Uplifter) und ansonsten viel mit MIDI-Klangerzeugern, welche ich auch gerne am MIDI-Keyboard selbst einspiele oder per Midi-Controller editiere.
    Gerade in dem Midi-Bereich soll Protools aber nicht so punkten, heißt es. Seht ihr das ähnlich?

    • Nils
      Nils says:

      Hey R.K, nein, das sehe ich nicht so. Ursprünglich war Pro Tools (wie viele andere DAW’s der ersten Stunde auch) zwar tatsächlich mehr auf Audio fokussiert als auf MIDI. Inzwischen nimmt sich das von DAW zu DAW aber nicht mehr viel, fast alle bieten den gleichen MIDI-Funktionsumfang. Nur die Wege zum Ziel sind mit jeder DAW leicht unterschiedlich.

      Die Frage sollte also nicht sein „Kann Pro Tools im MIDI-Bereich punkten?“, sondern eher „Welche Funktionen vermisst du bei Ableton Live, und welche DAW bietet diese Funktionen?“

      Ein Wechsel der DAW kostet jede Menge Zeit und oft auch Nerven, wenn du mit Ableton Live also eigentlich zufrieden bist, dann würde ich empfehlen bei der DAW zu bleiben, in die du dich bereits eingearbeitet hast.

  2. R.K,
    R.K, says:

    Das ist auf alle Fälle richtig, da hast du recht! :)
    Insbesondere Zeit und Nerven kostet der Umstieg auf alle Fälle. Eigentlich bin ich auch nicht der Typ, der ständig etwas Neues braucht (und auch Freeware-Plugins lade ich mir nicht dutzendfach herunter), sondern arbeite lieber mit bewährten Tools. Aber in diesem Fall habe ich das Gefühl, dass es sich wirklich lohnen könnte…

    Was insbesondere ein Schlüsselfeature für mich bei Ableton Live ist, ist die Möglichkeit einzelne Spuren zu speichern und im Browser abzulegen. Ich kann also z.B. einen Synthesizer auf eine Midi-Spur laden, ein Midi-Pattern einspielen und dann die Spur noch mit z.B. eingestelltem EQ und Kompressor, sowie einer Automation versehen und diese Spur dann so wie ist speichern und in einem anderen Projekt wieder öffnen. Im Gegensatz zum Bouncen von Audio bleiben einem dann ja weiterhin alle Bearbeitungsoptionen offen.
    Ich erreiche also im neuen Projekt schnell und einfach ein neues Midi-Pattern mit vielleicht einer anderen Synthesizer-Einstellung aber sonst der gleichen Effektierung und Automation.
    In Logic gibt es eine ähnliche Funktion auch, aber gibt es etwas Ähnliches auch in Protools?

    Ansonsten finde ich bei Protools u.a. die Zoom-Presets und auch die Hide-and-make-inactive für meine Bedürfnisse sehr interessant. Die Darstellung des Programms gefällt mir auch sehr gut. Insgesamt habe ich nach einigen Videos dazu auch das Gefühl, dass sich mit Protools sehr viel schneller editieren lässt, insbesondere weil im Gegensatz zu Live mehr brauchbare Tastatur-Shortcuts existieren.

    • Nils
      Nils says:

      Also, obwohl Pro Tools noch immer die DAW meiner Wahl ist, arbeite ich noch mit Version 8 und weiß nicht im Detail, wozu die aktuelle Version 10 fähig ist. Pro Tools ist aber zumindest nicht für einfaches Exportieren bekannt. Und du hast recht was das Editieren angeht, das ist der Hauptgrund aus dem ich mit Pro Tools arbeite. Hinzu kommt noch die 1-Fenster-Bedienung, die bei Pro Tools für mich am besten gelöst ist.

      Allerdings schiele ich schon lange in Richtung Reaper, und auch Studio One wird immer interessanter aus meiner Audio-Bearbeitungs-Sicht.

  3. R.K,
    R.K, says:

    Na, nicht das schöne TDM-System auf dem Abstellgleis landet :D (Hab die Musotalk-Serie verfolgt).
    Das 1-Fenster-Bedienungskonzept weiß ich auch sehr zu schätzen (ist bei Ableton Live auch so gelöst). Diese Vielschichtigkeit- und vielen Fenster wie z.B. bei Cubase finde ich bei der Arbeit mit einem großen Monitor doch sehr aufhaltend.
    Reaper wäre für mich persönlich nichts, denn der Preis ist zwar interessant, aber ich habe doch ganz gerne eine große Firma dahinterstehend.
    Studio One finde ich auch sehr interessant, da dort inzwischen viele Routing-Einstellung vom Programm sehr intelligent selbständig durchgeführt werden, das Editing recht zügig vonstatten geht, Midi-Controller sehr gut eingefügt werden können (es gibt einen Focus-Modus, bei dem der Midi-Controller immer das gerade im Vordergrund geöffnete Plugin steuert; das vermisse ich bei Live sehr!) und v.a. die Integration mit Melodyne einmalig ist.
    Allerdings muss ich als Besitzer der Artist-Version sagen, dass mich persönlich die Optik nicht so anmacht und ich bislang immer noch eher mit Live gearbeitet habe (vermutlich aber auch, weil ich dort besser eingearbeitet bin).

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