Dubstep Avantgarde

Die Geschichte von Dubstep – ist Dubstep Avantgarde?

Die einen hören in Dubstep nur eine unmusikalische Aneinanderreihung von Geräuschen, die anderen ein komplexes, rhytmisches und äußerst musikalisches Klanggebilde: Musik.

PBS stellt in folgendem Video die Theorie auf, dass Dubsteb die neue Avantgarde, also der Vorreiter von zukünftiger Musik ist.

Um die  Theorie zu untermauern bezieht PBS auch historische Entwicklungen der elektronischen Musik und die Reaktionen der Öffentlichkeit mit in seine Argumentation ein.

Was hört ihr in Dubstep? Könnt ihr euch (anders als die meisten „Eltern“ in folgendem Video) für die Komplexität begeistern, die in guten Dubstep Songs steckt?

6 Kommentare
  1. tech80
    tech80 says:

    DuBstep is aus DnB hervorgegangen und is längst Popmusik geworden. Jeder springt mittlerweile auf den Zug auf, was es noch mainstreamiger macht. Is ne tolle Musik, um langsam von links nach rechts zu schaukeln, egal was konsumiert wird, mehr is es aber auch nicht.

    • Nils
      Nils says:

      Dubstep = Popmusik? In meiner Wahrnehmung ist Dubstep noch weit davon entfernt zum Mainstream zu gehören.

  2. aj
    aj says:

    Mal davon abgesehen, dass die angespielten Stücke (z.B von Skrillex) gar kein Dubstep sind, finde ich die Argumentation mithilfe von Mainstreammusik wenig schlüssig.
    Aber insgesamt stimmt die Aussage wieder, da sich aus der ursprünglich englischen Bassmusik viele Strömungen entwickelt haben, die durchaus als Avantgarde bezeichnet werden können. Ein Beispiel, in welche Richtung es gehen könnte, sind einige Stücke auf den letzten Alben von Cristian Vogel und Monolake oder die reduzierten Stücke von James Blake (durch den Medienhype mittlerweile auch zum Mainstream gemacht).

    • Nils
      Nils says:

      Du meinst also, wenn Dubstep überlebt, dann wahrscheinlich weniger komplex und mehr an bestehende Genres angepasst? Ich warte ja noch auf erste Mix-Genres wie z.B. Rock-step, die es Neu-Hörern erleichtern sich dem Dubstep zu öffnen.

  3. tech80
    tech80 says:

    @Nils Mit Mainstream meinte ich all die Entwicklungen, die sich in letzter Zeit aufgetan haben. Immer wenn etwas zu hoch aus dem Underground schwappt, bekommt es z.b. die Werbeindustrie/große Plattenlabels usw. mit und verramscht es. Je mehr Köche-desto schlechter schmeckt der Brei, der nachher rauskommt bzw. wird es verwässert.
    Daher sollte man immer sein eigenes Süppchen kochen, möglichst offen und tolerant gegenüber Musik sein, um möglichst viele Einflüsse miteinfließen zu lassen. Ein paar Sounds in Massive schrauben und sie aufs Tempo zu syncen ist ein alter Hut und damit ist es noch lange nicht getan. Bei den Londoner Sounds (oder neuzeitlich: der „englischen Bassmusik“)war auch immer der gesamte musikalische( auch ethnische) Backround der Stadt prägend. Man hat alte Stile darin neu adaptiert und nun ist Dubstep selbst auch nur ein Stil, der sich in immer mehr Subgernes aufspittet. Mich würde es daher nicht wundern, wenn es bald z.b. Ballermann-Step geben würde.

    • Nils
      Nils says:

      Ballermann-Step klingt sehr interessant, bitte gib Bescheid wenn du den ersten Track aus einem Mix-Dubstep-Genre entdeckst.

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