Logic Pro X Screenshot

Die wichtigsten Details zu Logic Pro X für Tontechniker.

Apple hat heute in einer Pressemeldung Logic Pro X angekündigt. Inzwischen ist Logic Pro X im App Store verfügbar und die Produktseite von Apple veröffentlicht.

Die Oberfläche von Logic Pro X wurde komplett neu gestaltet und erstrahlt jetzt in einem dunkleren Grau. Die Transportleiste sitzt oben, und die Fenster Sets sind noch genauer konfigurierbar.

Spuren lassen sich in Logic Pro X zu Track Stacks zusammenführen, was nicht nur die Übersicht in größeren Sessions verbessern soll.

Denn ein Track Stack unterscheidet sich von einem Folder Track dadurch, dass er sich an einen Aux-Kanal senden lässt und so das Bus-Mixing ermöglicht. Track Stacks können sogar als Preset abgespeichert werden.

Natürlich wurde auch der Mixer überarbeitet und u.a. mit Beschriftungen versehen. Die Pegelanzeige ist nicht segmentiert und soll so die Pegelwerte präziser anzeigen können.

Mit Flex Pitch hat Apple Logic Pro X ein Tool zur Manipulation der Tonhöhe von monophonen Audiospuren spendiert.

Neben weiteren Tools für Musiker wurde Logic Pro X auch um „Drummer“ bereichert. Drummer soll (fast) im Alleingang natürlich klingende Schlagzeugspuren zu bestehenden Spuren erstellen können. Hier ein erstes Demovideo von Jim Dalrymple zu Drummer, der bereits ein erstes Review zu Logic Pro X aus Gitarisstensicht veröffentlicht hat:

Zur Bedienung via iPad steht ab sofort die kostenfreie App Logic Remote im App Store bereit.

Logic Pro X Logic Remote

Logic Pro X setzt Mac OS X in Version 10.8.4 oder neuer sowie einen 64-Bit-Prozessor voraus und ist ab sofort für 179,99 EUR im Mac App Store erhältlich.

Auf der Logic Pro X Startseite finden sich leicht versteckt im Karussell oben 3 kurze Demovideos zu den neuen Funktionen.

Links: Apple Logic Pro X, Neues in Logic Pro X

5 Antworten
    • Nils
      Nils says:

      Bisher hat Apple keine Update-Preise bekanntgegeben, ich persönlich bezweifle dass es noch günstigere Update-Preise geben wird. 1 Produkt, 1 Shop, 1 Preis.

  1. R.K.
    R.K. says:

    Wahnsinns-Nachricht! (von der ich als erstes hier bei Mixingroom gelesen habe, *thumbs up*) Da werde selbst ich als Live-User nochmal interessiert. Besonders interessant finde ich die – hoffentlich erwartungsgemäß gut durchdachte – Steuerung über das Ipad. Auch die Möglichkeit, sich als Anfänger tiefere Device-Parameter ausblenden lassen zu können, erscheint mir spannend (für Anfänger oder schnelle Kreativarbeit). Am meisten gespannt bin ich aber, wie gut die Tonhöhenkorrektur funktioniert und ob sie mit dem vermeintlichen Spitzenreiter Melodyne (zumindest in Sachen monophonem Material) klanglich in einer Liga spielt!

      • R.K.
        R.K. says:

        Wenn ich eigene Eindrücke gesammelt habe, werde ich die gerne teilen!
        Aktuell muss allerdings noch der erste Schritt „Kauf eines Apple-Rechners“ getätigt werden. Aber ich denke, spätestens gegen Ende des Jahres wird diese Voraussetzung erfüllt sein. Nach langem Überlegen wird es für mich wohl ein Macbook Pro Retina werden. Ausschlaggebender Faktor ist der Mobilitätsaspekt. Ansonsten ist es aber auch sehr interessant zu sehen, dass Apple die Imacs inzwischen auch wieder mit 256er und 512er SSDs anbietet und nicht mehr, wie ehemals, nur mit einem Fusion Drive oder der unbezahlbaren 768er SSD ausrüstet.

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