Bitwig Studio 2

Erste Betaversion der DAW Bitwig Studio 2 veröffentlicht.

Mit der Veröffentlichung einer Beta-Version und der überraschenden Ankündigung des Major-Updates für die DAW Bitwig Studio 2 hat die Entwicklerschmiede Bitwig für Furore gesorgt. Die Host-Anwendung wurde dabei nicht nur technisch erweitert und durch ein farbenfroheres Design optisch verändert, auch das Bezahlmodell wurde reformiert.

Zu den umfassendsten Neuerungen zählt, dass die DAW neben einem neuen Menü-System um zahlreiche Effekte erweitert wurde. Dazu zählen Spectrum Analyzer, Phaser, Pitch Shifter, Treemonster, Multi-Note, Note Echo, Note Harmonizer, Note Latch, Note Length und Note Velocity. Der bisherige Polysynth wurde auch um zusätzliche Funktionen aufgestockt. Die Unterstützung von VST3-Plugins ist ebenfalls hinzugekommen.

Erfreulich ist auch, dass man ab sofort Fades nebst Crossfades nicht nur in der Arranger-Timeline, sondern auch im Audio-Editor für Audio Clips erzeugen kann.

Auch unter der Hardware-Haube hat sich bezüglich einer verbesserten MIDI und CV-Gate-Anbindung eine Menge getan. Zudem wurden unter anderem die Devices MIDI CC, MIDI Programm Chance, HW Clock Out, HW CV Instrument HW CV Out, aber auch MIDI Timecode integriert, um auch Hardware-Equipment ansteuern zu können.

Als besondere Delikatesse wurden in Bitwig Studio 2 sogenannte Modulators mit 24 verschiedenen Bauteilen, wie z. B. Hüllkurven und LFOs integriert, sodass sich die Recording- und Mixing-Workstation auch als virtuelles Modularsystem für Sounddesign-Zwecke nutzen lässt. Die Anzahl der zu verbindenden Modulators ist unbegrenzt.

Bitwig Studio 2 wird als Vollversion 359,- EUR kosten. Für das Upgrade von Version 1 werden 159,- EUR verlangt, es sei denn man hat Bitwig Studio 1 am 10. Dezember 2016 oder später erworben. Dann entfällt die Update-Gebühr.

Durch den Erwerb der Software erhält man für ein Jahr lang alle Updates und E-Mail-Support. Nach Ablauf des Zeitraums kann man entscheiden, ob man den Zeitraum des Supports verlängern möchte oder nicht. Als voraussichtliches Auslieferungsdatum wird der 28. Februar 2017 genannt. Die plattformübergreifende DAW soll mit den Systemen Mac OS X, Windows und Linux kompatibel sein.

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