Andrew Levine

„F*ck 3D Audio“ – ein Essay über die Relevanz von Formaten größer 5.1 von Andrew Levine.

Andrew Levine ist mobiler Tonmeister und ein großer Freund von Surround-Aufnahmen. Bei seinen Recording-Einsätzen in Kirchen, auf Bühnen und auch gerne mal in privaten Wohnzimmern ist es stets sein Ziel, den Klang so einzufangen, wie er vor Ort klingt.

Bei seinen Vorbereitungen für die Tonmeistertagung dieses Wochenende in Köln (Andrew hält gleich 3 Vorträge) fiel ihm die große Anzahl an Vorträgen zum Thema „3D Audio“ auf, was ihn zu einem neuen Blogbeitrag mit reißerischem Titel veranlasste: „F*ck 3D Audio!“.

Der lesenswerte Beitrag (leider nur in englisch) beschäftigt sich mit der Relevanz von umfangreicheren Aufnahme- und Wiedergabeformaten als 5.1 außerhalb von Kinosälen und spricht mir aus der Seele. Was die Musikwiedergabe im Heimbereich anbelangt, würde ich persönlich sogar noch einen Schritt weiter gehen und die Relevanz von Surround-Aufnahmen bzw. -Wiedergaben generell anzweifeln.

Passend zu seinem Blogbeitrag hat Andrew auch einen kurzen Videotrailer über sich und seine Arbeit veröffentlicht, den ich euch nicht vorenthalten möchte (allein die Szene von etwa 1:07 – 1:27 Minuten spricht Bände):

Hier ein kleiner Vorgeschmack auf Andrew’s Beitrag:

Andrew Levine: „The reality of recorded sound was and still is amazing: being able to capture, preserve and recreate ephemeral auditory sensations with a transducer (and various other pieces of equipment) that converts variations in air pressure over time into markings on a rotating wax cylinder or platter, or modulates electrical current that can be stored on magnetic tape, or be quantized and preserved digitally…“

Links: Andrew Levine – F*ck 3D Audio