Gibson stellt Cakewalk-Entwicklungen ein

Gibson stellt Entwicklung von Cakewalk-Produkten ein.

Der renommierte Gitarren-Hersteller Gibson hat bekanntgegeben, die Software-Produkte von Cakewalk nicht mehr weiterentwickeln zu wollen. Dies betrifft nicht nur die windowsspezifische DAW Sonar, auch der Multisample Synthesizer Rapture Pro und das Synthesizer-Plugin Z3TA+ 2 sowie die Music Creator Serie werden leider eingestellt.

Der technische Leiter von Cakewalk Noel Borthwick erklärte, dass die Server für Sonar und Co. vorerst noch aktiv bleiben sollen, ohne ein konkretes Abschaltungsdatum zu nennen.

Sicherlich ist es bedauerlich, dass die beliebte DAW nach 30-jähriger Erfolgsgeschichte so ein Ende findet. Nach Einführung des Abo-Modells war jedoch festzustellen, dass Cakewalk mit erheblichem Widerstand der treuen Anhängerschaft zu kämpfen hatte und viele Nutzer abschreckte. Auf diesem Abo-Modell basiert auch die erst kürzlich vorgestellte App Momentum (wir berichteten), die nun ebenfalls nicht fortgeführt wird. Eine Investition in diese App ist daher eher nicht zu empfehlen. Aber vielleicht findet sich ja in naher Zukunft noch ein interessierter Käufer, der Cakewalk wiederbelebt.

Gibson stellt Cakewalk-Entwicklungen ein

Gibson hatte Cakewalk erst im Jahre 2013 übernommen. Ein Jahr später kaufte der einstige Gitarren-Spezialist Wook Innovations für 135 Millionen USD. Wook Innovations umschließt die gesamte Audio-, Video-, Multimedia- und Zubehörsparte von Philips, auf die sich sich Gibson nun verstärkt fokussieren will.

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