Über das Sounddesign von Dunkirk

Hinter den Kulissen: Über das Sounddesign des Films Dunkirk.

Der Postproductionblog PostPerspective hat einen interessanten Artikel zum Sounddesign des neuen Films Dunkirk von Regisseur Christopher Nolan veröffentlicht. Der geschichtsträchtige Film über die Dünkirchen-Flucht des Zweiten Weltkriegs besticht vor allem durch den beeindruckenden Soundtrack des Star-Komponisten Hans Zimmer.

In dem Artikel berichtet der Sounddesigner Richard King über die Produktion der authentischen Soundeffekte. So wurden beispielsweise drei noch funktionierende Jagdflugzeuge (Supermarine Spitfire) gechartert und mit bis zu 24 Mikrofonen aufgenommen, um reelle Motorengeräusche zu erhalten. Auch deren Vibrationen wurden dabei naturgetreu nachgebildet.

Die Aufnahme der Waffen- und Feuergefechte, Unterwasserexplosionen sowie das Sinken der Fluchtschiffe mit den Soldaten waren weitere Herausforderungen. Insgesamt wurden für das Sounddesign 40 bis 50 Foley-Spuren zur Vertonung eingesetzt und in Absprache zum Soundtrack angepasst.

Der Regisseur ist für seine Vorlieben von komplexen harmonischen Sounds bekannt, die er auch in anderen Filmen wie The Dark Knight oder Prestige einsetzte. Dazu layert er mehrere Soundwellen, um einen dauerhaften Anstieg zu simulieren und die Spannung zu steigern.

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