Intel Compute Card

Intel stellt sehr kompakte Compute Card vor.

Als Weiterentwicklung der NUC hat der Prozessorenhersteller Intel die neue Compute Card angekündigt. Diese Karte ist als Mini-PC zur intelligenten Vernetzung zu verstehen, schließlich umfasst sie notwendige Bauteile wie Prozessor, Arbeitsspeicher, Festplatte und eine Drahtlosverbindung in einem.

Zu den Vorzügen der Compute Card ist insbesondere das kompakte Format von 95 mm x 55 mm x 5 mm zu nennen. Damit ist das Multitalent nicht viel größer als eine Kreditkarte und erweist sich als überaus portabel. Die Kühlung wird passiv über das Metallgehäuse gewährleistet.

Die Karte soll mit vier verschiedenen Prozessormodellen bis zur neuesten 7. Generation heranreichen. Dazu zählen die Modelle Celeron N3450, Pentium N4200, Core m3-7Y30 und Core i5-7Y75. Das dockingfähige Produkt ist auch in Smart-TVs oder digitalen Anzeigetafeln integrierbar und lässt sich dadurch zu einem voll funktionsfähigen PC ausweiten. Ein Verriegelungsmechanismus dient der sicheren Installation beim Docking der Karte.

Die ab August 2017 erhältliche Compute Card ist mit einer USB Typ C vergleichbaren Schnittstelle ausgestattet. Auch die drahtlosen Standard-Schnittstellen Wi-Fi und Bluetooth unterstützen die Verbindung mit dem Mini-Rechner.

Musiker und Produzenten könnten diese Karte mit einem i7-Prozessor als optimale Basis für ein mobiles Audio System nutzen. Langfristig dürfte sich ein Laptop damit erübrigen. Intel hat sich bereits mit den Herstellern Dell, HP, Lenovo und Sharp zusammengeschlossen, so dass diese Kartenlösung zukünftig auch für Avid & Co interessant sein dürfte.

Eine konkrete Preisangabe ist noch nicht bekannt.

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