iZotope Neutron

iZotope Neutron – Die neue Mixing Sensation?

Für automatisierte Masterings bietet der Markt mittlerweile eine Vielzahl von verschiedenen Plugins an, welche einen Song auf einfachste Weise klanglich optimieren sollen. Mit Neutron stellt iZotope nun ein Tool vor, das auch das Mixing für den Anwender übernehmen soll.

iZotope Neutron Front

Neutron soll in der Lage sein einzelne Instrumente eines Songs zu identifizieren und sofort entsprechende Parameter-Einstellungen vorschlagen. Das Konzept klingt reizvoll: Ein sogenanntes Masking Meter arbeitet mit dem Track Assistant zusammen, findet kollidierende Spuren und bearbeitet mittels Equalizer, Multiband-Kompressor, Multiband-Transient-Shaper und Multiband-Exciter das Signal so, dass der Mix aufgeräumt und differenziert klingt.

Abgerundet wird die Signalkette mit einem Peak Limiter. Dies wird dem Nutzer grafisch anschaulich aufbereitet. Selbstverständlich kann man die Einstellungen jederzeit anpassen. Neutron bietet gerade Anfängern die Möglichkeit eine Art Grundlage für seinen Mix zu schaffen, mit der dann weitergearbeitet werden kann.

iZotope bietet zwei Varianten von Neutron an: Die Standard Version beinhaltet 250 Presets und kostet 189,- EUR, die Andvanced Version ermöglicht es zudem alle Module als Einzel-Plugins zu nutzen und kostet 270,- EUR. Darüberhinaus lassen sich mit dieser Version Mischungen bis 7.1 verwirklichen. Neutron soll ab dem 5. Oktober 2016 erhältlich sein.

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