iZotope Alloy 2 Screenshot

iZotope veröffentlicht Alloy 2: 6 Plugins in 1.

iZotope hat heute Alloy 2 veröffentlicht. Alloy 2 vereint 6 Effekte in einem Channel-Strip Plugin: Equalizer, Compressor, Exciter, De-Esser, Transient Shaper und Limiter.

Im Vergleich zu Alloy 1 wurde vor allem die Oberfläche überarbeitet und auf die Bedienung mit möglichst wenig Klicks optimiert.

iZotope Alloy 2 ist kompatibel mit Windows und Mac OS X und in den Formaten VST, AU, RTAS/AudioSuite, DirectX und VST3 verfügbar. Der reguläre Preis liegt bei 199,- USD.

Derzeit bietet iZotope Alloy 2 zum Einführungspreis von 149,- USD an, das Update von Version 1 kostet 79,- USD.

Links: iZotope Alloy 2, Was ist neu in Alloy 2

11 Kommentare
  1. Max
    Max says:

    Habe den Eindruck das sich die Funktionen von Alloy und Ozone überschneiden. Lieg ich da richtig?

    • Nils
      Nils says:

      Gut erkannt, du liegst richtig. Das ist generell bei iZotope so, in fast jedem Produkt finden sich Überschneidungen mit anderen Produkten von iZotope wieder, im Fall von Alloy wohl mit am stärksten.

      • WaldebeatZ
        WaldebeatZ says:

        Macht es da eigentlich Sinn sich beide zu kaufen (Studio Bundle)?
        Habe gehört dass Ozone sehr Ressourcen hungrig sei, wobei Alloy eher weniger Leistung frisst und sich eher als Mixing-Tool eignet …

        • Nils
          Nils says:

          Ich empfehle dir vor einem Kauf ausgiebig die Demoversionen zu testen und zu prüfen, welches Plugin/ welche Pluginkombination dir am ehesten liegt. Ich nutze nur Ozone 4.

  2. Hanspeter
    Hanspeter says:

    Hallo Nils,
    welches Produkt von iZotope würdest du alternativ zum Ozon 4 empfehlen? Speziell wenn es im Bearbeitung von Stimmen geht? Ich suche verzweifelt den Effekt, den einen Stimme so extrem breit macht. Im Moment gibt es fast keine Aufnahmen mehr wo dieser Effekt nicht eingesetzt wird. Da klingt dann selbst die langweiligste Stimme noch richtig aufregend.

  3. Hanspeter
    Hanspeter says:

    Und welche Plugins alternativ zu iZotope wären noch interessant um Stimmen dick zu machen?

    • Nils
      Nils says:

      Bitte definiere „dick“ :) Gerade wenn man sich nur lesen kann, ist es schwer ohne konkrete Fragestellungen (bzw konkrete Definitionen) und Hörbeispielen eine gute Antwort zu geben.

      Letztlich werden dich auch Antworten auf Fragen nach empfehlenswerter Software nicht weit bringen, denn je nachdem wen du fragst wirst du andere Lieblingsplugins genannt bekommen, die alle funktionieren. Deine Frage liest sich ein wenig so, als ob du nach einem Plugin mit einem Fatness Schalter suchst. Das gibt es leider (noch) nicht (wenn jemand eines kennt, ich lasse mich gern eines Besseren belehren).

      Hör dir deine unbearbeitete Stimmaufnahme im Kontext an und definiere genau, was du bemängelst/ was dir fehlt und wie das Signal bearbeitet werden muss, damit du zufrieden bist. Erst danach sollte die Frage kommen, welches Plugin das kann. Eventuell gilt es auch zuerst die Aufnahmekette zu optimieren, gerade der Einfluss des Raumklangs wird oft unterschätzt und ist im Mix nur extrem schwer zu handlen.

      Um deiner Frage aber trotzdem noch gerecht zu werden: Für die Bearbeitung von Stimmen nutze ich fast immer EQ, Compressor, Reverb/Delay und Exciter. Ich nutze als EQ den FabFilter Pro-Q, als Compressor den Multiband-Compressor von Ozone 4, als Reverb das Pro Tools TDM Reverb Plugin und als Exciter wieder Ozone 4. Um Störgeräusche/Rauschen/Brummen von Fremdaufnahmen zu entfernen nutze ich RX2 (iZotope).

  4. Hanspeter
    Hanspeter says:

    Mit „dick“ meine ich z.B. Aufnahmen wie der aktuelle Song von Sean Paul „She Doesn´t Mind“ oder Jason Derulo mit „Breathing“ oder DJ Antoine & The Beat Shakers. Da hat man fast schon das Gefühl, ein Computer singt. Was im Moment auch mal wieder sehr in ist, ist dieser Gate-Effekt wo im Rhythmus die Lautstärke immer auf und ab geht.

  5. seekay
    seekay says:

    @Hanspeter: es ist zwar alt, aber darf ich dir vielleicht helfen(bin durch zufall hierhingekommen).. Du meinst wohl, die extreme Form vom von „Doublen“, „tripplen“, „quadeln“ und was es noch gibt, nach oben erweiterbar. Du duplizierst deine Vocals beliebig und veränderst die kopierten Spuren extrem mit einem PitchCorrection Tool w.z.b AutoTune und mischst es dem Original zu(quasi ParallelPitchCorrection). Fetter geht es noch mit LR-EQ, also Links andere Kurven zeichnen, als rechts. Durch die Phasen verschiebungen L+R kriegst du somit ein sehr fettes und breites Stereo-Klangbild. Beim LR-EQ lohnt es sich auch mit extrem Einstellungen zu arbeiten und deise parallel dazuzumischen um deinen Mono-Content ein wenig „stereo“ zu machen und dennoch Mono-Content zu behalten(ParallelEQ also).

    Der Rest verläuft über die üblichen Verdächtigen a.k.a Kompressor, dezentes exciten und Stimmformung im EQ. (Es lohnt auch mehrere EQs hintereinanderzuschalten wie gesagt. Einer zur Formung, einer zum breiter machen usw. gleiches für alle anderen Prozessoren im Pluginformat)

    In diesem Sinne hoffe es hat geholfen. Kreativität ist eh immer noch das beste mittel.

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