Ken Townsend Artificial Double Tracking

Ken Townsend über seine Entwicklung: Artificial Double Tracking.

Bei vielen Aufnahmen der Beatles hört man, dass die Leadvocals gedoppelt sind. Bei den frühen Alben der Band musste dies durch Overdubben des Gesangs mit möglichst genauem Timing und Ausdruck realisiert werden.

Da dies nicht nur einen erhöhten Zeitaufwand, sondern in Zeiten von Vierspur-Bandmaschinen auch den Verlust einer ganzen Spur, die für andere Songelemente hätte verwendet werden können, bedeutete, war das Doppeln der Vocals zwar klanglich interessant, aber leider zu aufwändig.

Dies inspirierte den Abbey Road Recording Engineer und ehemaliger Manager Ken Townsend dazu eine Möglichkeit zu erfinden, um Spuren gedoppelt erscheinen zu lassen, ohne sie tatsächlich neu aufzunehmen. Seine Erfindung, die auf der Verbindung zweier Bandmaschinen und einem Oszillator beruht, nannte er Artificial Double Tracking – ADT.

Im Interview mit Waves erklärt Ken Townsend seine Idee und deren Umsetzung.

Links: Abbey Road Studios