PreSonus Studio One 3.5 Latenztest

Latenztest mit PreSonus Studio One 3.5 und einem Apogee-Interface.

Russ vom PreSonus Studio One Expert Team hat ein Leistungs-Experiment durchgeführt, um interessante Erkenntnisse zu Latenzverschiebungen mit dem neuen DAW-Update Studio One 3.5 (wir berichteten) zu erlangen. Dafür wurde als Audio-Interface das Apogee Ensemble Thunderbolt verwendet.

Anlass des Tests ist, den seit Version 3.5 in Studio One integrierten Low Latency Monitoring Modus zu demonstrieren. Gemeinsam mit dem Dropout Modus soll ein insgesamt stabileres System zur Audio-Produktion entstanden sein.

Für den Test wurde ein gewöhnliches Audiokabel vom Ausgang des Interfaces mit dem Eingang verbunden und dabei ein Loop mit Clicksounds abgespielt und wieder aufgenommen. Dabei hört man sowohl das Originalsignal als auch das Monitor-Signal. Das perkussive Click-Signal wurde benutzt, weil potentielle Verzögerungen von spitzen Transienten am besten zu Gehör kommen.

Im weiteren Verlauf wurde ein FAT-Kompressor und ein Neve-Equalizer Plugin bei gleicher Wiedergabe- und Aufnahme Prozedur hinzugefügt. Anschließend wurde der Zero-Latency Modus aktiviert, ohne dass es zu Verzögerungen kam. Sobald jedoch acht Instanzen des Omnisphere-Synthesizers ins Arrangement eingefügt wurden, sind zeitliche Verschiebungen durch Phasings zu hören.

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