Google Music

Mit Google Music Zugriff auf die komplette Musiksammlung – von überall, von jedem Gerät.

Nach mehreren Monaten Beta-Phase ist Google Music jetzt offiziell in den USA gestartet. Google Music bietet die Möglichkeit Songs gratis online zu speichern und von verschiedenen Geräten abzurufen.

Weil Google zum Start von Google Music keinerlei Lizenzabkommen mit den Major Labels geschlossen hatte, wurde Google Music von vielen ein schnelles Scheitern vorhergesagt. Zum offiziellen Start hat Google aber Verträge mit UMG (Universal Music Group), EMI und Sony Music sowie mit mehr als 1000 Indie Labels schließen können. Insider erwarten dass auch Warner Music bald nachziehen wird.

Details über die Verträge und welche Anteile an die Künstler fließen sind leider nicht bekannt. Bei der Nutzung von bis zu 20.000 Online Songs ist Google Music kostenlos. Auch Playlisten lassen sich übernehmen.

Über den neuen Android Music Store / Artist Hub wird sich auch Musik verkaufen lassen, Künstler sollen 70% des Verkaufspreises erhalten. Der Artist Hub soll es (im Vergleich zu iTunes) erlauben, dass Künstler ihre Musik selbständig und kurzfristig einstellen und veröffentlichen können.

Kunden von T-Mobile sollen demnächst sogar Musik aus dem Android Music Store über ihre Telefonrechnung abrechnen können. Bisher umfasst der Google Musikkatalog etwa 13 Millionen Songs von mehr als 1000 Labels.

Google Music ist eng mit Google+ vernetzt: Google+ Freunde können kostenlos die im Google Music Store erworbene Musik in ganzer Länge anhören. Zum Start bietet Google Music einige exklusive (und auch kostenlose) Tracks der Rolling Stones und von Busta Rhymes, Shakira, Pearl Jam, Tiësto und der Dave Matthews Band an.

Wann Google Music offiziell in Deutschland startet, ist noch nicht bekannt.

UPDATE: Die Huffington Post hat eine Übersicht über iTunes, Amazon Mp3 und Google Music veröffentlicht, die die wichtigsten Kriterien vergleicht.

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