UNTERLASS DUODESK 60

Neuer Anbieter von Tonstudiomöbeln: UNTERLASS, made in Austria.

Es gibt einen neuen Namen unter den Anbietern von Tonstudiomöbeln: UNTERLASS aus Österreich. Komplett in Österreich gefertigt bietet UNTERLASS mit dem DUODESK 60 das erste Studiomöbel im Produktsortiment an.

Der DUODESK 60 ist für die Bedienung von einer Person ausgelegt. Insgesamt bietet der Studiotisch Platz für Rackgeräte mit bis zu 52 (addierten) Höheneinheiten. Ein Kabelkanal und Auslässe nach oben, seitlich zu den Sideracks und nach hinten sollen für Ordnung unter den Gerätekabeln sorgen.

In der Standardausführung ist der DUODESK 60 in matt-schwarz gehalten, 222,3 cm breit und 109,6 cm tief. Optional erhältlich sind Tischverbreiterungen um 20 oder 50 cm, eine Mastering-Ausführung mit 10 weiteren HE in der Tischmitte, eine matt-weiße Lackierung oder eine Ausführung mit dem Echtholzfurnier „Zebrano“.

Der DUODESK 60 kostet zzgl. MwSt. 1780,- EUR und ist auch in einer Version mit Keyboardauszug erhältlich.

UNTERLASS DUODESK KEY 60 Studiotisch

Der DUODESK KEY 60 kostet zzgl. MwSt. 2225,- EUR, der Keyboardauszug bietet Platz für Keyboards die bis zu 16 cm hoch und max. 175 cm breit sind.

Unterlass Studiotisch Collage

Der Versand eines Tisches nach Deutschland kostet ca. 110,- EUR und kann bis zu einer Woche in Anspruch nehmen (Österreich: ca. 100,- EUR und 3-4 Tage Lieferzeit). Die Tische werden per Spedition in einer Holzbox geliefert und müssen selbst zusammengebaut werden.

Alle Tische werden erst nach Auftragseingang gefertigt, zusätzlich zur Lieferzeit sollte man noch etwa 4 Wochen an Produktionszeit einplanen.

Links: UNTERLASS

8 Kommentare
  1. pow
    pow says:

    Sieht toll aus, aber niemand schraubt freiwillig an nem Gerät rum, daß er nicht im sitzen oder zumindest in angenehmer Haltung editieren kann. Für mich totale Posermöbel oder Arbeitsverbesserung.

    • Nils
      Nils says:

      Hey pow, ich nehme an du meintest „ohne Arbeitsverbesserung“. Das sehe ich ähnlich, so ein Tisch macht erst dann richtig Sinn wenn es viel Outboard-Equipment unterzubringen und zu bedienen gilt. Allerdings gibt es einige die die Ergonomienachteile großer Arbeitsplätze/Mischpulte gerne in Kauf nehmen – ich gehöre nicht (mehr) dazu. Ich habe da noch eine Session an einer SSL Duality in Erinnerung, bei der ich unzählige Male aufstehen musste um Drehregler der Duality zu bedienen. Und das obwohl ich 206 cm groß bin und mit meiner Armreichweite fast auf Klitschko-Niveau liege.

      Was man aber nicht unterschätzen sollte, ist dass der Design-Faktor auch Einfluß auf die Arbeitsmoral hat. Schließlich setzt man sich um zu arbeiten lieber z.B. an einen DUODESK 60 als an eine unansehnliche Tischplatte auf 2 Böcken :)

      • Pow
        Pow says:

        Hey Nils,
        ja ich meine Rechtschreibung war wohl noch nicht wach, als ich das geschrieben habe.
        Du hast es ja scheinabr selbst erlebt, da sowas nur gut für die Bauchmuskeln ist.
        Was die Arbeitsmoral angeht, kann ich das für andere Leute sicher nachvollziehen, auch weil sie vielleicht Kunden empfangen müssen. Persönlich bekomme ich Platzangst und nen Kreativitätsstop, wenn in einen Studio arbeiten müsste, indem Alles wie im Museeum aussieht. Ich glaube, daß sich die Musik auch den Stil der Arbeitsumgebung wiederspiegelt.

  2. Tony
    Tony says:

    Versteh jetzt nicht was ihr meint!?
    Geht es nicht darum aus Sitzposition die Geräte zu bedienen?
    Macht es das arbeiten mit Outboard nicht angenehmer?

    Gruß
    TonyR

    • Nils
      Nils says:

      Outboard-Equipment bedienen zu können ohne seine Sitz- und damit die hoffentlich optimale Hörposition zu verlassen wäre optimal. Das ist aber ab einer gewissen Tischbreite nicht mehr gegeben, ebenso wie ein Mischpult zu tief sein kann.

      Im Falle des Duodesk 60 sieht es meines Erachtens so aus: Will man die äußeren Regler eines Rackgeräts bedienen, rutscht man zwangsläufig mit dem Stuhl hin- und her. Und für die obersten Geräte wird man sich arg vorbeugen müssen, wenn nicht gar aufstehen.

      Mit diesem Problem ist Unterlass aber nicht allein, und DEN optimalen Studiotisch gibt es nicht. Jeder muss schauen welche Lösung den eigenen Workflow am wenigsten behindert. Dazu gehört einiges an Planung, und manchmal leider auch ein Fehlkauf/ Fehlbau/ Ausprobieren… :)

  3. Tony
    Tony says:

    Ok, verstehe jetzt was ihr meint! Naja…dann bleibt wohl nur ITB :) Bei den meisten großen Studios muss man sogar aufstehen, da Outboard gar nicht vor einem ist :)
    Das Konzept dieser Tische (auch Sterling Modular, Aragosy etc.) finde ich persönlich nicht schlecht.
    Ausserdem sind die Tische nicht so groß wie sie auf dem Bild erscheinen.
    Der Preis würde mich schon eher etwas stören ;)

    Gruß
    TonyR

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