Pace Anti-Piracy iLok Cloud

Pace kündigt Kopierschutz-Technologie iLok Cloud an.

Das Unternehmen Pace Anti-Piracy kündigt mit iLok Cloud ein vereinfachtes Software-Lizensierungssystem an. Die bei vielen Anwendern beliebte, aber auch teils verhasste Kopierschutz-Technologie, soll demnach nicht mehr nur per Hardware-Dongle, sondern auch bequem über einen Cloudserver effektiven Schutz bieten. Eine spezielle Software zur Freischaltung und Registrierung von Plugins oder DAWs soll entfallen. Ein Passwort mit einem Benutzernamen genügt.

Die iLok Cloud erfordert eine Internetverbindung mit dem entsprechenden Rechner. Dafür umgeht man aber potentielle Schwierigkeiten, z. B. dass der USB-Dongle nicht erkannt wird, es Latenzprobleme gibt, die Initialisierungszeit zu lange ist, der Stick verschwunden ist oder ähnliches. Als weiterer Vorteil ist zu nennen, dass viele Produzenten an verschiedenen Computern in unterschiedlichen Studios arbeiten. Durch die iLok Cloud ist man dadurch viel flexibler.

Das bewährte Verfahren mit dem iLok-Dongle als Hardware und dem computerspezifischen Kopierschutz soll aber weiterhin bestehen bleiben. ilok Cloud wird Software-Entwicklern schon ab November 2017 zu Testzwecken zur Verfügung gestellt. Endkonsumenten können mit einem Zugriff auf die iLok Cloud inklusive eines kostenfreien Updates ab Anfang 2018 rechnen.

Pace Anti-Piracy iLok Cloud

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