Roland R-26 Fieldrecorder preview

Roland R-26 Field Recorder: Der neue König der Mobile Recorder?

Roland Systems Group kündigt den Field Recorder R-26 zur Veröffentlichung Ende Oktober 2011 an. Der mobile Recorder kann auch als Audio Interface fungieren. Roland hat in den R-26 4 interne Mikrofonkapseln verbaut die zu 2 Stereo Paaren verbunden sind. Insgesamt kann der R-26 maximal 3 Stereospuren gleichzeitig aufzeichnen.

Im folgenden Video von Sonicstate von der Plasa Messe 2011 stellt Phil Skins von der Roland Systems Group den R-26 Field Recorder vor (vor dem eigentlichen Video läuft ein kurzer Werbespot):

Roland R-26 Datenblatt

Die inneren Mikrofone verfügen über eine Nieren Charakterstik, sind im 90° Winkel angebracht und für die XY-Mikrofonierung ausgelegt. Es scheint so, als ob die Mikrofone sogar XY-konform übereinander liegen, was bei Field Recordern ein oft missachteter Standard ist. Roland denkt bei den äußeren Mikrofonen wahrscheinlich an Mikrofonierungen aus der Nähe (z.B. im Flügel), denn sie verfügen über eine Kugel Charakteristik und einem Abstand von nur etwa 3,5 cm.

Roland R-26 Overview

Der R-26 verfügt außerdem über 2 XLR Mikrofoneingänge mit Phantomspeisung sowie einen Stereo-Miniklinken-Mikrofoneingang. Maximal kann der R-26 3 Stereospuren aufzeichnen. Leider scheint es nicht möglich zu sein die internen Mikrofone als separate Stereospuren aufzuzeichnen, so dass sich die 3 Stereospuren aus den 1) internen Mikrofonen, 2) den XLR Eingängen und 3) dem Stereo-Miniklinken-Mikrofoneingang zusammensetzen. Die internen Mikrofone können gleichzeitig genutzt und auf eine Stereospur gemischt werden.

Die Einstellungen werden beim R-26 Field Recorder größtenteils über einen hintergrundbeleuchteten, zweifarbigen 160×160 Pixel großen Touchscreen kontrolliert. Auf der Geräte Vorderseite finden sich außerdem Transport Tasten und 2 Drehregler um die Vorverstärkung der internen Mikrofonpaare einzustellen. Dabei hat Roland daran gedacht die Drehregler lautlos zu konzipieren, damit auch während laufender Aufnahmen nachgeregelt werden kann, ohne dabei Geräusche zu erzeugen.

Roland R-26 Top

Um Einsteiger bei der optimalen Aussteuerung der Vorverstärker zu unterstützen hat Roland die SENS-Funktion entwickelt. Über einen Tastendruck stellt SENS den errechneten „optimalen“ Pegel auf dem Touchscreen dar. Die Pegel müssen selbständig nachjustiert werden.

Der R-26 zeichnet Audio maximal mit Auflösungen von 24 Bit und 96 kHz in Wave oder Mp3 (auch gleichzeitig) auf maximal 32 GB große SD Karten auf. 4 AA Batterien sollen für 10 Stunden Aufnahmezeit von 6 Spuren reichen, alternativ kann auch das mitgelieferte Netzteil genutzt werden.

Roland R-26 Bottom

Über den USB Anschluß kann nicht nur direkt auf die Speicherkarte zugegriffen werden, der R-26 lässt sich auch als Audio Interface mit je 2 Ein- und Ausgängen nutzen. So eignet sich der R-26 z.B. auch für Live Internet Streaming Angebote.

Außerdem kann der R-26 über einen Stativ-Adapter fest montiert werden, bietet Multi-Speed Playback, einen Limiter und Tiefpassfilter, einen eingebauten Lautsprecher und Presets für spezielle Anwendungen im Sounddesign / Filmbereich. Im Lieferumfang ist Sonar in der LE Version und eine 2 GB SD Speicherkarte enthalten.

Roland R-26 Fieldrecorder Lieferumfang

Der R-26 wiegt 370g, ist 4,1 cm dick, 8,2 cm breit und 18cm lang. Der Roland R-26 Field Recorder wird voraussichtlich 399,- EUR kosten und Ende Oktober 2011 erhältlich sein.

Links: Roland R-26 Field Recorder, Roland R-26 bei Just Music

5 Kommentare
  1. Synthfactory
    Synthfactory says:

    Wie wärs eigentlich mit einem fieldrecorder mit nur einem XLR eingang mit +48V und keinen eingebauten mikrofonen? Wär für mich das ideale samplinggerät.

  2. dings
    dings says:

    „Leider scheint es nicht möglich zu sein die internen Mikrofone als separate Stereospuren aufzuzeichnen, so dass sich die 3 Stereospuren aus den 1) internen Mikrofonen, 2) den XLR Eingängen und 3) dem Stereo-Miniklinken-Mikrofoneingang zusammensetzen.“

    Ich glaube schon…
    wie isses nun?

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