Testbericht: WaveMachine Labs Auria im Videotest.

Auria ab sofort für 39,99 EUR erhältlich.

WaveMachine Labs Auria iPad DAW iOSAls WaveMachine Labs im Januar 2012 auf der NAMM die iPad DAW Auria ankündigte, hat das für mächtig Wirbel in der iOS-Entwicklerwelt gesorgt. Bis dato galt es nämlich als unmöglich die versprochene Funktionsvielfalt von Auria unter iOS umzusetzen.

Im Mittelpunkt der unglaublichen Funktionen steht die Möglichkeit bis zu 24 Spuren simultan aufzuzeichnen – ein geeignetes Audio Interface vorausgesetzt.

WaveMachine Labs hat sich mit der Veröffentlichung von Auria Zeit gelassen um mit Version 1 ein funktionierendes Produkt abzuliefern. Laut Russ vom Pro Tools Expert Blog ist dieses Vorhaben gelungen: Er verleiht Auria den Pro Tools Expert Editors Choice Award.

Im folgenden Video stellt Russ die iPad DAW Auria vor, geht dabei aber (noch) nicht auf die Recording Funktionen ein:

Auria ist ab sofort zum Einführungspreis von 39,99 EUR im App Store erhältlich. Wie lange der Einführungspreis gilt und wieviel Auria nach der Einführungszeit kosten wird, hat WaveMachine Labs bisher nicht bekanntgegeben.

Die größte Stärke von Auria sehe ich in den angekündigten, aber noch nicht unter Beweis gestellten Recording Funktionen. Auch wenn Auria ebenfalls für die Mischung von Aufnahmen konzipiert ist, so ergeben sich im direkten Vergleich zu der Arbeit mit einem PC/Notebook zuviele Nachteile (CPU-Leistung, Fehleingaben durch Touchscreen-Bedienung/Fingerdicke, mangelnde Projektübersicht durch kleinen Bildschirm, usw…).

Insbesondere beim mobilen Recording aber kann das iPad seine Stärken ausspielen: Es ist klein, leicht, der Akku langläufig und es ist im Schadensfall schnell und günstig zu ersetzen.

Diejenigen, die trotz aller Nachteile den Mixing Versuch wagen wollen, können Auria über In-App-Käufe bereits jetzt zur Veröffentlichung um einige kommerzielle Plugins erweitern. Unter den Angeboten finden sich z.B. FabFilter Pro Q, Overloud TH-2 und PSP Audioware Echo und Micro Warmer. Ob sich In-App-Käufe trotz nicht vorhandener Kompatibilität zu anderen Programmen lohnen, muss jeder für sich entscheiden.

WaveMachine Labs empfiehlt für den Einsatz von Auria mindestens ein iPad 2. Synthtopia hat ein kurzes, lesenswertes Interview mit dem Auria Entwickler Rim Buntinas veröffentlicht.

Links: WaveMachine Labs Auria

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