Tracktion Waveform

Tracktion Waveform DAW jetzt erhältlich.

Nachdem Tracktion zu Beginn des Jahres die DAW Waveform als Nachfolger von Tracktion 7 auf der NAMM 2017 angekündigt hatte (wir berichteten), ist diese nun offiziell veröffentlicht worden.

Waveform ist nicht nur durch eine generalüberholte Bedienoberfläche aufgefrischt worden, sondern wurde auch um viele Features ergänzt, um als moderne Musikproduktionswerkstatt wettbewerbsfähig zu sein. Die Anzahl der Audio- und MIDI-Spuren ist weiterhin unbegrenzt.

Der Kern von Tracktion 7 ist erhalten geblieben, doch viele lang ersehnte Funktionen, wie beispielsweise die bislang schmerzlich vermisste Mixeransicht, wurden in Waveform endlich integriert. Erfreulich ist dabei, dass das Mixingfenster modular aufgebaut ist, und sich dank der Master Mix DSP unbegrenzt viele DSP-Ketten erzeugen und als Presets speichern und aufrufen lassen.

Für die Tonhöhenkorrektur gehört nun auch Melodyne Essential zum Funktionsumfang. Auch der Collective Sampler/Synthesizer, aus dem sich über 600 Presets auswählen lassen, hielt Einzug in die DAW. Mit Collective lassen sich selbstredend auch eigene Samples laden.

Zu den weiteren Neuerungen zählt die Erweiterung an MIDI-Funktionen im MIDI-Editor, als auch der Echtzeit MIDI Chord-Player. Nicht zuletzt wurde auch ein sogenannter „Crashed plugin assistant“ integriert.

Tracktion Waveform wird in der Basicversion bereits für 99,- USD angeboten. Das Waveform+ Pack umfasst neben dem Umfang von Waveform Basic auch die DAW Essentials und kostet 150,- USD. In der Premium-Version Waveform Ultimate Pack für 200,- USD gibt es noch BioTek dazu.

Waveform ist plattformübergreifend auf den Betriebssystemen Mac OS X (ab 10.9), Windows (ab 7), Linux (ab Ubuntu 14.04) und auf Raspberry Pi-Rechnern (ab Ubuntu Mate 16.04) einsetzbar. Zu Probezwecken wird eine Demoversion angeboten.

Links: Tracktion Waveform