Junkie XL Hardware vs Software Sampling

Video-Tutorial: Hard- und Softwaresampler im Duell mit Junkie XL.

Das Multitalent Junkie XL hat im Rahmen seiner Video-Tutorialserie Studio Time einen spannenden Vergleichstest von Hard- und Softwaresamplern durchgeführt.

Zunächst nimmt er in Cubase ein Sample vom Minimoog-Synthesizer auf und lädt es in den Software-Sampler Kontakt von Native Instruments. Als zweites Beispiel wird die Samplingaufnahme mit einem Roland S50-Sampler praktiziert. An einem zusätzlichen Display kann das Loopsample des S50 detailliert bearbeitet werden – eine technische Meisterleistung für die damalige Zeit, als das 12 Bit-Gerät 1986 auf dem Markt erschien.

Vergleicht man aber die Klangqualität des Samples von Kontakt mit dem gleichen Sample aus dem Hardware-S50, stellt sich bei verschiedenen angespielten Noten ein anderer Klangcharakter heraus. Der Sound des S50 klingt deutlich metallischer, je tiefer man es auf der Klaviatur anspielt.

Als drittes Beispiel kommt der Mirage-Sampler-Klassiker ins Spiel. Im Vergleich zu den anderen Komponenten bemerkt man wie körnig der Sound in den tiefen Frequenzbereichen klingt. Besonders beeindruckend ist aber, dass als letzte Komponente noch der interne Cubasesampler für den Test hinzugezogen wird und sich auch auf digitaler Ebene allein zwischen Kontakt und dem Cubase-Tool deutliche Klangunterschiede offenbaren.

Der Test zeigt wie unterschiedlich Sampling ausfallen kann, obwohl alle Sampler mit dem gleichen Originalsample des Minimoog arbeiten. Je nach Anwendungszweck haben aber alle Hard- und Softwaresampler ihre klangliche Berechtigung.

Links: Junkie XL